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Änderungen mehrerer wohnwirtschaftlicher Programme bei der KFW zum 01.04.2012.

Programm Altersgerecht Umbauen (bisher Programm-Nr.: 155, künftig Programm-Nr.: 159)

 

Dieses KfW-Programm wird ab 01.04.2012 als deutlich vereinfachtes Produkt angeboten. Die förderfähigen Maßnahmen werden in sieben Förderbereichen übersichtlich dargestellt, wobei alle Maßnahmen einzeln oder kombiniert durchgeführt werden können. Mit diesem vereinfachten Programm können auch Maßnahmen gefördert werden, die bislang zum Teil im Programm Wohnraum Modernisieren mitfinanziert werden konnten. Weiterhin wird der neue Standard „Altersgerechtes Haus" bzw. „Altersgerechte Wohnung" eingeführt.

Für diesen Standard ist die Einbindung eines Sachverständigen erforderlich.

Ab dem 01.04.2012 werden von der KfW alle Anträge im Programm Altersgerecht Umbauen - unabhängig vom konkreten Antragseingangsdatum - zu den neuen Förderbedingungen zugesagt.

Bitte beachten Sie: Die ab diesem Termin zugesagten Darlehen können während der ersten Zinsbindungsfrist nur in voller Höhe und gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung außerplanmäßig zurückgezahlt werden.

Programm Energieeffizient Sanieren (Programm-Nr.: 152)

Zum 01.04.2012 wird als neuer Verwendungszweck für Einzelmaßnahmen im Programm Energieeffizient Sanieren die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen (z. B. Durchführung des hydraulischen Abgleichs, Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen) eingeführt.

Programm Energieeffizient Bauen (Programm-Nr.: 153)

Gemäß dem ab 01.04.2012 geltenden Programmmerkblatt sind alle mit diesem Programm finanzierten Maßnahmen durch Fachunternehmen des Bauhandwerks auszuführen. Wir bitten Sie, unsere gemeinsamen Kunden hierauf bereits in den Beratungsgesprächen hinzuweisen.

Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren (Programm-Nrn.: 151/152 und 153)

Zum 01.04.2012 führt die KfW einen neuen Effizienzhausstandard "KfW-Effizienzhaus Denkmal" ein, dessen Förderkonditionen denen des Effizienzhauses 115 entsprechen (2,5 % Tilgungszuschuss). Förderfähig ist die Sanierung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Hierbei gelten ausschließlich Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf (max. 160 % des Referenzgebäudes der EnEV). Für die Gebäudehülle werden keine festen Anforderungen vorgegeben; es sind die möglichen Maßnahmen zur Reduzierung der Transmissionswärmeverluste durchzuführen.

Für die Antragstellung zur Förderung eines "KfW-Effizienzhaus Denkmal" ist ergänzend eine neue "Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz" zu verwenden. Auf diesem Formular bestätigt der Antragsteller die Denkmaleigenschaft des Gebäudes. Sofern es sich um die Sanierung sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz handelt, ist auf diesem Formular eine Bestätigung der Kommune erforderlich. Sofern ein Baudenkmal über einen anderen Effizienzhausstandard oder über Einzelmaßnahmen im Programm Energieeffizient Sanieren gefördert werden soll, ist ebenfalls die  „Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz" zu verwenden.Für den Fall, dass nicht zu Wohnzwecken genutzte Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz zu Wohnraum umgewidmet werden sollen, ist eine Förderung im Programm Energieeffizient Bauen zu den dort geltenden Förderbedingungen möglich. Hierfür ist auch die „Zusätzliche Bestätigung für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz" abzugeben.

Für das „KfW-Effizienzhaus Denkmal" und die o.g. weiteren Fördermöglichkeiten für Baudenkmale sind als Sachverständige ausschließlich qualifizierte „Energieberater im Denkmal" zugelassen, die ab dem 01.02.2012 in der bundesweiten Expertenliste unter http://www.energie-effizienz-experten.de/ zu finden sind.

Für weitere Fragen zu diesen Änderungen stehen Ihnen die Berater der HanseHyp KG gerne zur Verfügung.

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