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HanseHyp informiert: Bereitstellungszins

Bereitstellungszinsen sind Kosten, die von der finanzierenden Bank auf noch nicht ausgezahlte Darlehensteile erhoben werden. Diese Kosten fallen erst nach der sogenannten bereitstellungsfreien Zeit an. Die Bereitstellungszinsen betragen in der Regel 2,4% bis 3% pro Jahr. Bei der Immobilienfinanzierung gewähren die Banken im Normalfall eine bereitstellungszinsfreie Zeit zwischen 3 bis 12 Monaten. Bei einigen Finanzierungspartnern ist dieser Zeitraum durchaus besprechbar, sodass vor Unterzeichnung des Darlehensvertrages dies angesprochen werden sollte.

Als Käufer einer Immobilie, wird ein Zahlungstermin mit dem Verkäufer vereinbart. Liegt dieser Zahlungstermin nach der bereitstellungsfreien Zeit, werden von der Bank die Bereitstellungszinsen in Rechnung gestellt. Beim Kauf einer bestehenden Immobilie, fällt die Kaufpreiszahlung in der Regel innerhalb von sechs Monaten an, weshalb keine Bereitstellungszinsen anfallen sollten. Beim Immobilienkauf von einem Bauträger oder beim eigenen Hausbauvorhaben, stellt sich die Situation anders dar. Durch die lange Bauzeit und die Kaufpreiszahlung nach Baufortschritt, liegen Darlehensteile sehr lange bei der Bank. Daher ist die Beachtung der bereitstellungsfreien Zeit bei diesen Vorhaben wesentlich relevanter. Es kann durchaus vorkommen, dass bis zum Abruf der letzten Kaufpreisrate über 18 Monate vergehen.

Ihr Berater bei der HanseHyp unterstützt Sie gerne bei Fragen zum Thema Bereitstellungszins.

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